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Ab Einreichen des Antrages bei Gericht entstehen Gebühren für die Bearbeitung des Antrages, Portokosten sowie Gebühren für die Arbeit des Treuhänders. Die Höhe dieser Kosten hängt vor allem von der Anzahl Ihrer Gläubiger sowie von der Höhe Ihres pfändbaren Einkommens ab. Insgesamt müssen Sie mit ca. 1.500 bis 2.500 € rechnen. (Abweichungen im Einzelfall möglich)

Sollten diese Kosten nicht aus Ihrem Vermögen gedeckt werden können (Lebensversicherung o.ä.), können Sie einen Antrag auf Stundung der Verfahrenskosten stellen. Diese werden dann zunächst vom Land Berlin ausgelegt. Sobald Sie während des Verfahrens pfändbare Beträge erzielen, werden diese dann zunächst auf die entstandenen Kosten verrechnet. Erst wenn diese getilgt sind, werden Zahlungen an die Gläubiger vorgenommen.

Sollten Sie während der gesamten 6 Jahre Erfüllungsphase über kein pfändbares Einkommen verfügen, erhalten Sie die Restschuldbefreiung für alle Schulden, nur die Verfahrenskosten bleiben noch übrig. Ähnlich wie bei der Prozesskostenhilfe müssen Sie dann noch 4 Jahre nachweisen, ob sich Ihre finanzielle Situation verbessert hat (und ggf. Raten ans Land Berlin zahlen). Nach 4 Jahren werden dann auch diese Kosten auf Antrag erlassen.