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Verbraucherinsolvenzverfahren - was ist das?

Seit dem 1. Januar 1999 bietet die Insolvenzordnung überschuldeten Menschen die Möglichkeit, in einem Verbraucherinsolvenzverfahren von den Schulden befreit zu werden. Dieses Verfahren ist trotz der Gesetzesänderung am 1. Dezember 2001 aufwendig, langwierig und hürdenreich.

Zur Zeit wird an der nächsten Änderung gearbeitet. Wir verzichten deshalb an dieser Stelle darauf, näher auf den Ablauf des Verfahrens einzugehen. Sie finden unter Service einen Hinweis auf die Broschüre "Ratgeber für Betroffene - Hinweise zum Verbraucherinsolvenzverfahren und zu den Pfändungsfreigrenzen".

Im folgenden können Sie sich bereits mit einigen Fragen zum Insolvenzverfahren beschäftigen, insbesondere mit der Frage:

 

Ist das Verfahren für mich sinnvoll?

Bei der Beantwortung dieser Frage stehen zunächst ganz persönliche Faktoren im Vordergrund: Haben Sie sich beispielsweise gerade getrennt, ist vielleicht die Scheidung vorrangig? Brauchen Sie zunächst alle Kraft für ärztliche Behandlungen oder für den Kampf gegen ein Suchtproblem? Vielleicht sind Sie gerade auf Arbeitssuche und werden unter Umständen sogar aus Berlin wegziehen?

Entscheidend ist: Wollen und können Sie in den nächsten Jahren genug Zeit und Energie für das Verfahren aufbringen? Oder haben vielleicht andere Aufgaben vorrang?

Neben dieser persönlichen Entscheidung gibt es jedoch auch eine Reihe formaler Anforderungen an Sie: